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Andalusien - Sehenswürdigkeiten
Alhambra in Granada
Die weltberühmte Burganlage, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt,
wurde von den maurischen Baumeistern im 13. und 14. Jh. geschaffen. Auch die
Gartenanlage Generalife besticht durch Ausgewogenheit der Proportionen und
eine heitere Kombination von Pflanzenpracht und Wasserspielen.
Mezquita in Córdoba
Eine prachtvollere Moschee maurisch-islamischer Provenienz gibt es auf
der ganzen Iberischen Halbinsel nicht. Besonders sehenswert ist der
sogenannte "Wald der tausend Säulen" im Innern. Mit dem Bau der Hauptmoschee
wurde im Jahr 785 unter Abd ar-Rahman I begonnen. In späteren Jahrhunderten
folgten Erweiterungsbauten, ehe im 16 Jh. inmitten der Moschee eine
christliche Kathedrale entstand.
Das bedeutendste Mudéjar-Bauwerk in ganz Spanien. König Pedro I
(1350-1369) engagierte die besten maurischen Kunsthandwerker, um eine
prachtbetonte Palastanlage als Wohnstatt des Königs zu schaffen. Pompös
ausgeschmückte Säle und kunstvoll gestaltete Patios (Innenhöfe) zählen dazu.
Ebenso ein Park mit uralten Bäumen.
Semana Santa in Sevilla
Während der Karwoche finden in Sevilla spektakuläre Prozessionen und
Umzüge statt. Sie werden von den Bruderschaften der jeweiligen
Kirchengemeindenorganisiert. Überlebensgroße Figuren und Abbilder des
Heilands und der Gottesmutter werden von den Gläubigen durch die Straße
getragen.
Bergstädtchen Ronda
Die Ortschaft liegt spektakulär zu beiden Seiten einer grandiosen
Schlucht, durch die der Río Tajo rauscht. Überdies gilt Ronda, das über eine
gepflegte Altstadt mit typisch andalusischem Ambiente verfügt, als Wiege des
spanischen Stierkampfes. Rainer Maria Rilke verbrachte hier 1911/1912 einige
Winterwochen.
Jerez de la Frontera

Im Dreieck der Städte Jerez de la Frontera, El Puerto de Santa María und
Sanlúcar de Barrameda wird der weltberühmte Sherry hergestellt. In riesigen
Hallen reift er hier nach dem Solera- und Criadera-Verfahren, bis er Aroma
und geschmackliche Raffinesse erreicht hat.
Römische Siedlung Itálica
Aus der römischen Epoche Andalusiens haben ca. 10 km nördlich von Sevilla
die Reste einer vom Feldherrn Publius Cornelius Scipio gegründeten Siedlung
überdauert. Mosaiken, Überreste von Thermen, Wohnhäusern und einem
Amphitheater gehören dazu.
Naturpark Cabo de Gata-Níjar
Andalusien verfügt über nicht wenige Naturparks mit reizvollen
Landschaften. Dieser wird als bedeutendstes vulkanisches Küstengebirge im
Mittelmeerraum eingestuft. Tausende von Flamingos rasten hier. Im Bereich
der Küste nahe dem Cabo de Gata gibt es einige naturbelassene Sandstrände.
Gebirgsregion Las Alpujarras
Die Alpujarras erstrecken sich parallel zum Mittelmeer zwischen der
Sierra Nevada und der granadinischen Costa Tropical. 1492 nach der
Vertreibung der Mauren aus Granada flüchteten viele von ihnen in die
unwegsamen Täler der Alpujarras. Heute ist diese rauhe, urwüchsige
Bergregion beliebt bei Wanderern und Naturfreunden. Auch ein berühmter
luftgetrockneter Schinken kommt hierher.
Die Route der Weißen Dörfer

Das Hinterland der Provinz Cádiz überrascht den Besucher durch wilde,
dünn besiedelte Landschaften, gepflegten Dörfchen und Ortschaften mit
unverkennbar ländlichem Ambiente. Wer diese Facette Andalusiens erleben
möchte, sollte sich auf die Route der Weißen Dörfer begeben. Hier zeigt sich
Andalusien von seiner romantischen Seite.
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